2012

Sebnitz (DE) & Dolní Poustevna (CZ) 
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14.12.2012 Neue Recherchen über die nichtjüdischen Kolonne des Schwarzheider Todesmarschs


Josef Doškář

Vor einem Jahr fand Josef Doškář aus Nový Bor (Haida) in einer Chronik den Hinweis auf das Grab eines Franzosen auf dem Friedhof im nordböhmischen Skalice. Eugène Vanielle hieß der hier bestattete Fremde. Als sich Josef D. (69 J.) in Skalice (Langenau) und im benachbarten Nový Bor nach Menschen umsah, die ihm etwas über Vanielles Tod und dem damit im Zusammenhang stehenden Todesmarsch von KZ-Häftlingen, der zum Kriegsende 1945 beide Orte passierte, erzählen konnten, musste er ernüchtert feststellen, dass es in der Gegend niemanden gab, der etwas wusste. Mehr nach oben - to the top


7.12.2012 Buchvorstellung in Prag: Überlebendenberichte


Buchumschlag

Dreizehn Jahre ist es nun her, da unsere Mitarbeiterin Ute Näser alle damals noch lebenden "Schwarzheider" brieflich darum bat, sich in einem kurzen Lebensbild vorzustellen und Erinnerungen an ihre Häftlingsjahre niederzuschreiben. Das Echo damals war überraschend groß. Dr. Hans Gaertner, Vorsitzender des Verbandes der ehemaligen Schwarzheide-Häftlinge in Prag, hat diese Briefe nun ins Tschechische übertragen lassen und als Buch herausgegeben. Am 7. Dezember 2012 wurde es im Prager Kongresshotel "Olšanka" vorgestellt. Mehr nach oben - to the top


3.11.2012 Hana Laufer: Mein Onkel Hugo


Hugo Laufer mit seiner Nichte Hana

Im Oktober 2012 schrieb uns die in Frankfurt am Main lebende Hana Laufer. Die heute 73-Jährige hatte die auf unserer Internetseite veröffentlichte Transportliste von 1000 tschechoslowakischen Juden entdeckt. Diese Häftlinge waren 1944 von Auschwitz-Birkenau nach Schwarzheide bei Dresden überstellt worden, um dort das von alliierten Bomben stark beschädigte Brabagwerk wiederherzustellen. Auch Hanas Onkel Hugo Laufer gehörte zu dieser großen Häftlingsgruppe. Hana Laufer schrieb auf unsere Bitte hin einen Bericht über das Schicksal ihres geliebten Onkels und über ihre Familie, einer Tschechisch sprechenden jüdischen Familie in der Tschechoslowakei. 
Seit 1966 lebt die diplomierte Übersetzerin Hana Laufer in der Bundesrepublik. Nach dem Anschluss der DDR an die Bundesrepublik besucht sie mit ihrer Mutter erstmals Schwarzheide, wo ihr Onkel Hugo drei Monate vor dem Kriegsende zu Tode kam.
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