| der 16. Fuhlsbüttler Filmtage |
| 2008 |
Do. 27. November 19 Uhr Einlass 18:30 Uhr Eintritt 4 € WBG-Mitglieder 3 € Beide Abende 5 € |
![]() Von Hermann Kant (Foto) stammt die Geschichte, die dem gleichnamigen Film zugrunde liegt, enthalten in seinem Erzählband „Ein bißchen Südsee“, erschienen 1967 bei Rütten & Loening, Berlin DDR
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Mitten im kalten Winter Fernsehen der DDR (DFF) 1968, Spielfilm nach der gleichnamigen Erzählung von Hermann Kant (1967) Regie und Drehbuch: Ulrich Thein (1930-1995) Darsteller: Peter Friedrichson (Paul), Gabriele Friesia (Anna), Erika Dunkelmann, Gerda Abelt-Quies, Ilona Brömmer u.a. Ein Gutshof in Mecklenburg im Winter 1943. Der junge Elektriker Paul, der Leitungen reparieren soll, bemerkt unter den derb-drallen Mägden ein scheues, zierliches Mädchen: Anna. er freut sich, wenn er sie sieht. Sie erleben das Wunder einer ersten zarten Liebe. Doch eines Tages ist Anna nicht mehr da. Der Regisseur Ulrich Thein (1930-1995) war vor allem als Schauspieler populär und wirkte in bekannten DEFA-Produktionen und DDR-Fernsehfilmen mit, u.a. in "Fünf Patronenhülsen" (1960), "Professor Mamlock" (1961), "Anton der Zauberer" (1978) und "Martin Luther" (1983, Hauptrolle). "Kein
Zufall ist es jedoch, daß Ulrich Thein auch in diesem Fall einem
Prinzip seiner Arbeit treu blieb und die beiden Hauptrollen mit
Laiendarstellern besetzte. Es hat sich bewährt. ... Auch solch
poetische Geschichte, groß im Kleinen, steht dem Fernsehen gut zu
Gesicht, gerade im Ensemble all der gewichtigen Spiele und Filme, die in
diesen Wochen das Programm des Bildschirms bestimmen. Ich wünschte mir
solche zarten Tupfer sogar öfter." |
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Fr. 28. November 18:30 Uhr Einlass 18 Uhr Eintritt 4 € WBG-Mitglieder 3 € Beide Abende 5 € Bitte den (wegen Überlänge) vorgezogenen Beginn der Veranstaltung beachten! |
![]() Szenenbild aus "Der Aufenthalt" |
Der Aufenthalt DEFA-Spielfilm color 1982, nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Kant (1977) Regie: Frank Beyer Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase, Musik: Günther Fischer Darsteller: Sylvester Groth in der Hauptrolle, Fred Düren als General Eisensteck "Mit diesem Film legt er [Frank Beyer] erneut ein Meisterwerk vor. Er besticht durch seine psychologische Genauigkeit und die differenzierte Sicht auf die unmittelbare Nachkriegszeit. Zudem hat er hohe optische Qualitäten und zeigt ausgezeichnete Schauspielerleistungen." Frank-Burkhard Habel: "Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme", Schwarzkopf & Schwarzkopf-Verlag, Berlin, 2001 "Selten wurden in einem Film die Schuldaufrechnungen der Nachkriegszeit so genau differenziert wie in diesem Alptraum-Erlebnis eines jungen kriegsgefangenen deutschen Soldaten, der fälschlich von einer Polin als SS-Mörder identifiziert und acht Monate lang, eingebunkert mit KZ-Schergen, Wehrmachts-Offizieren und SS-Typen aller Kategorien behandelt wird wie ein Schuldiger. In seinen besten Passagen erreicht der Film den psychischen Druck einer Kafka-Vision. Eingegittert und ausgeliefert der anonymen Verfolgung, dem Dunkel der Angst ... " Abendzeitung |
16.
Fuhlsbüttler Filmtage
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